Willi-Bleicher-Preis 2021

Journalismuspreis der IG Metall Baden-Württemberg

10 Jahre Willi-Bleicher-Journalismuspreis: Preisträgerinnen und Preisträger 2021 stehen fest.

Beiträge aus „SWR“, „Süddeutsche Zeitung“, „WDR“, „ARD“ und „Deutschlandfunk Kultur“ werden ausgezeichnet.

Pandemie und technologische Herausforderungen im Fokus vieler Berichte.

Zum zehnten Mal prämiert die IG Metall Baden-Württemberg herausragende Berichte aus der Arbeitswelt.

Ausgezeichnet werden fünf Beiträge in den Kategorien Print/Online, Fernsehen, Hörfunk und Nachwuchs.

Drei von fünf Preisen gehen an Freischaffende.

Bild: Roman ZitzelsbergerRoman Zitzelsberger

Bezirksleiter Roman Zitzelsberger:

Wir freuen uns, dass wir mit dem Preisgeld insbesondere frei arbeitende Journalistinnen und Journalisten unterstützen können. Und dass es in Zeiten anhaltender Sparrunden in den deutschen Verlags- und Medienhäusern sowie Sendeanstalten nach wie vor Zeit und Raum für hervorragend recherchierte Beiträge aus der Arbeitswelt gibt – die Qualität der Einreichungen war laut unserer Jury 2021 erneut auf sehr hohem Niveau.

Die Preisträger 2021 beschäftigen sich mit dem Risiko von Altersarmut bei Frauen, dem Alltag einer polnischen Pflegekraft, den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf unterschiedliche Beschäftigte sowie Jobs für Menschen mit Handicap.

Alle Beiträge geben einen detaillierten Einblick in die Schicksale ihrer Protagonisten, sie lassen uns mit ihnen hoffen und bangen, zeigen neue Perspektiven auf und sorgen bei der Leserschaft mehrfach für Aha-Effekte.

Ausgewählt wurden die Preisträgerinnen und Preisträger von einer unabhängigen Jury, bestehend aus Frank Brettschneider, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim, Ann-Kathrin Eckardt, Chefin vom Dienst im Gesellschaftsressort Süddeutsche Zeitung, Barbara Roth, Ressortleiterin Länder, Deutschlandfunk / Deutschlandfunk Kultur, und dem Schriftsteller Wolfgang Schorlau.

Der Preis in den verschiedenen Kategorien ist mit jeweils 3000 Euro dotiert, die Kategorie Nachwuchs mit 2000 Euro. In der Kategorie Fernsehen wurde der Preis zwei Mal vergeben, damit trug die Jury der stark unterschiedlichen Länge der Beiträge Rechnung.

Der Willi-Bleicher-Preis soll Medienschaffende ermutigen, hintergründig und kritisch über die Arbeitswelt zu berichten.

Namensgeber ist der 1981 verstorbene ehemalige IG Metall-Bezirksleiter Willi Bleicher, der für soziale Gerechtigkeit und Menschlichkeit stand.

Die Preisverleihung findet – sofern es die Corona-Bestimmungen zulassen – am 28. Oktober in Stuttgart statt.

Den Willi-Bleicher-Preis 2021 erhalten:

Kategorie Print/Online

Pia Ratzesberger, Süddeutsche Zeitung, für „Werde ich einmal arm sein?“

Zum Beitrag:
Text-Version (PDF-Datei),
SZ.de (sueddeutsche.de)

Kategorie Fernsehen (2 Preisträger)

Dirk Bitzer und Edith Dietrich, ARD, Plusminus, für „Mieser Personalabbau wegen Corona“

Zum Beitrag:
ARD Mediathek

Helena Offenborn, SWR, Mensch Leute, für „Der Hoodie-Macher – Jobs für Menschen mit Handicap“

Zum Beitrag:
ARD Mediathek

Kategorie Hörfunk

Sophie Rebmann, Deutschlandfunk Kultur, Plus Eins, für „ »Wenn ich nicht kämpfe, wer dann?« Eine polnische Pflegekraft wehrt sich.“

Zum Beitrag:
Deutschlandfunk Kultur

Kategorie Nachwuchs

Caroline Wiemann, WDR, Unterwegs im Westen, für „Kommt jetzt die große Hartz IV-Welle?“

Zum Beitrag:
ARD Mediathek