Willi-Bleicher-Preis

Journalismuspreis der IG Metall Baden-Württemberg

Ausschreibung

Willi-Bleicher-Preis 2017
der IG Metall Baden-Württemberg

Zusätzliche Kategorie für Kurz-Beiträge

Die IG Metall in Baden-Württemberg verleiht 2017 zum sechsten Mal den Willi-Bleicher-Preis für herausragende Berichterstattung aus der Arbeitswelt. Prämiert werden Print/Online-, TV- und Hörfunkbeiträge, die sich mit Trends der Arbeitswelt und den Schicksalen der Beschäftigten auseinandersetzen. Der Preis richtet sich an Journalistinnen und Journalisten in ganz Deutschland.

Bild: Roman Zitzelsberger
Roman Zitzelsberger

"Mit dem Willi-Bleicher-Preis wollen wir Medienschaffende ermutigen, anschaulich, hintergründig und kritisch über die Arbeitswelt zu berichten und sie damit ein stückweit besser zu machen", sagt Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg.

Veränderte Arbeitsprozesse im Zuge von Globalisierung und Digitalisierung stellen die Belegschaften in allen Branchen vor große Herausforderungen, zudem verändern sich die Ansprüche der Beschäftigten an Arbeit, Flexibilität und Mitbestimmung. "Damit dieser Wandel gelingt, brauchen wir Medien, die die Entwicklungen konstruktiv-kritisch begleiten." Dabei wünscht sich die IG Metall ausdrücklich auch Berichte, die außerhalb der IG Metall-Branchen spielen.

Erstmals 2017 wird es eine zusätzliche Preis-Kategorie für kürzere Beiträge geben. Zitzelsberger: "Journalisten für Nachrichten-Sendungen oder in Presse-Agenturen, deren Beiträge per se kurz sein müssen, tun sich in der Konkurrenz mit längeren Reportagen, Features und Serien schwer. Ihre Arbeit ist aber nicht minder wichtig und in der täglichen Dokumentierung wichtiger Ereignisse unerlässlich. Deshalb würdigt die IG Metall herausragende Kurz-Beiträge künftig in einer eigenen Kategorie."

Zulassungsbedingungen und Einsendeschluss

Gesucht werden Beiträge, die zwischen dem 1. Juni 2016 und dem 31. Mai 2017 in deutscher Sprache gesendet oder veröffentlich werden/worden sind. Dazu gehören Hörfunk und TV-Sendungen ebenso wie Artikel, die in Zeitungen, Zeitschriften oder im Internet erschienen sind.

Bewerben können sich Journalistinnen und Journalisten aus ganz Deutschland, pro Bewerber können zwei Beiträge eingereicht werden.

Einsendeschluss ist der 31. Mai 2017 (Poststempel).

Preisgeld und Jury

Der Willi-Bleicher-Preis 2017 wird wie bisher in den drei Kategorien Fernsehen, Hörfunk und Print/Online vergeben.

Das Preisgeld beträgt jeweils 3000 Euro. Den mit 2000 Euro dotierten Nachwuchspreis für Bewerber bis 30 Jahren gibt es ebenfalls wieder.

Neu hinzu kommt eine Kategorie für Kurz-Beiträge aus den verschiedenen Kanälen, die ebenfalls mit 3000 Euro dotiert ist. Anhaltspunkt für Bewerber: Geeignet sind TV- und Hörfunk-Sendungen unter fünf Minuten Länge sowie Print/Online-Beiträge bis zu einer Zeichenzahl von rund 6000.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine unabhängige Jury aus Prof. Dr. Frank Brettschneider vom Institut für Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim, Barbara Roth, Redaktionsleiterin Hintergrund - Innenpolitik beim Deutschlandfunk und dem Schriftsteller Wolfgang Schorlau.

Namensgeber

Benannt ist der Preis nach dem 1981 verstorbenen ehemaligen IG Metall-Bezirksleiter Willi Bleicher. Als Bezirksleiter im Südwesten (1959 bis 1972) ebenso wie in seiner Haft unter den Nazis im KZ Buchenwald trat er stets für soziale Gerechtigkeit und Menschlichkeit ein. Durch die Rettung des dreijährigen Stefan Jerzy Zweig, des "Kindes von Buchenwald", wurde Bleicher weit über Baden-Württemberg und Deutschland hinaus bekannt.

Preisverleihung

Der Termin für die feierliche Preisverleihung wird noch bekannt gegeben.

Teilnehmerformular 2017

Teilnehmerformular für die Ausschreibung 2017
(PDF-Format; 282 KByte)

Preis 2017